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Altmittweida, wieder ein voller Erfolg

Wie schon in gewohnter Tradition fand auch in diesem Jahr am 17.September zum 21.Erntedankfest in Altmittweida unser Jungzüchterwettbewerb statt. Nur dieses mal war es der erste Sachsenoffene Wettbewerb, wo auch die sächsischen Fleischrindjungzüchter mit an dem Start gingen.

Zum Wettbewerb aus ganz Sachsen sind 40 Jungzüchter angereist. Das Richteramt übernahm Maren Schwarze aus Niedersachsen, ebenfalls eine erfolgreiche Jungzüchterin, die auch selbst schon mehrere Wettbewerbe überregional mitgemacht und gewonnen hat.

Zur Eröffnung wurde die Sächsische Milchkönigin standesgemäß mit einer Pferdekutsche in den Schauring chauffiert. Nach der Begrüßung der Sächsischen Milchkönigin durch Herrn Höltje, Geschäftsführer der MASTERRRIND Meißen, begann pünktlich der Wettbewerb mit den Fleischrindjungzüchtern.

Es war schon beeindruckend für alle, wie die mächtigen Bullen mit ihren Vorführern den Ring betraten. Die Jungzüchter der Fleischrindern haben das gleiche Reglement beim Vorführen wie alle anderen Jungzüchter.

Zwei Klassen gingen an den Start, wo letztendlich den Sieg Lena Richter von Betrieb Anett Hartenstein aus Pöhl und den Reservesieg Rick Menzer vom Betrieb Hubert Bourgeois aus Hartmannsdorf-Reichenau mit nach Hause nehmen konnten.

Danach betraten unsere jüngsten Teilnehmer im Alter von 5 bis 8 Jahren den Ring, die trotz ihres jungen Alters ihr Rind schon professionell präsentierten. Sie hatten sich sehr gut vorbereitet und wurden mit reichlich Beifall für ihre hervorragende Leistung belohnt. Die Richterin bewertete nicht nur die Vorführleistung unserer jüngsten Teilnehmer, sondern testete sie auch mit Fragen rund um ihr Kälbchen. Wie heißt es? Wer sind die Eltern? Wann ist es geboren? Was frisst es? usw.  Am Ende entschied sie sich für Jason Reichenbach von der Reichenbach GbR aus Bräunsdorf vor Jasmin Schmidt vom Betrieb G&W Blaschke aus Neuhausen.

Da sich aber alle sehr große Mühe gegeben haben, wurden auch alle mit einem Pokal und reichlich Geschenken belohnt.

Das Gleiche galt auch bei der zweiten Klasse im Alter von 10 bis 11 Jahren, nur dass hier alle Teilnehmer  schon mehrmals an einen Wettbewerb teilgenommen haben. Hier wurde Nico Schmidt vom Betrieb Lorette Modlich aus Meerane Sieger und Reservesieger Nelly Ziem vom Betreib Blaschke aus Neuhausen.

In der dritten Klasse im Alter von 12-15 Jahren sicherte sich durch eine souveräne Vorführleistung Max Radke vom Betrieb Hahn/Radke Holsteins GbR aus Kleinhartmannsdorf den Sieg dieser Klasse. Den Reservesiegerpokal holte sich Lena Fritzsch von der Fritzsch GbR aus Marienberg.

Bei der Siegerauswahl in der Altersklasse bis 16 Jahre war es dann schon etwas schwerer, die Besten zu ermitteln. Dennoch entschied sich Maren für Max Radke als Sieger und Nico Schmidt als Reservesieger.

In der  Altersklasse 16-20 Jahre gingen 11 Jungzüchter in zwei Klassen an den Start.  Einige von ihnen konnten schon mehrere Siege und Platzierungen über die Landesgrenzen hinaus, angefangen beim Bundesjungzüchterwettbewerb bis hin zum Europawettbewerb in Battice (Belgien),  für sich verzeichnen. Trotz alledem musste sich die Richterin für einen Sieger und einen Reservesieger entscheiden. Sieger in dieser Altersklasse wurde Leon Bäurich vom Betrieb Blaschke aus Neuhausen und den Reservetitel holte sich Nicole Modlich vom elterlichen Betrieb Modlich aus Meerane.

Nun gingen unsere Großen mit zwei Klassen im Alter von 21-28 Jahren an den Start. Hier  sieht man, dass das Interesse bei unseren Älteren, an einen Jungzüchterwettbewerb teilzunehmen, immer noch groß ist. Die Richterin entschied sich in dieser Altersklasse für Tobias Blaschke vom elterlichen Betrieb Blaschke vor John Röhrle von der Agrargenossenschaft Hainichen-Pappendorf e.G.

Bevor es zur Championauswahl kam, wurde das beste Typtier des Tages ermittelt.

Das beste Typtier wurde die sehr milchtypische, korrekte  „FUX Selma“, eine Novo Tochter aus der bekannten Derry-Spottiefamilie vom Betrieb Hahn/Radke Holsteins GbR aus Kleinhartmannsdorf. Ein schickes Rind mit viel Harmonie, offener Rippe und sehr guten Fundamenten.

Im Anschluss daran fand die Nominierung des Champions statt. Die jeweiligen Sieger und Reservesieger der drei Altersklassen betraten den Ring. Die Richterin veranlasste sogar einen Tierwechsel um zu erkennen, ob sich auch jeder mit dem Rind eines anderen gut präsentieren kann. Dabei konnte man erkennen, wie jeder auf das Tier des Anderen einging.

Die Entscheidung war gefallen. Maren ließ alle aufmarschieren und mit einem Handschlag auf das Rind mit Unterstützung des Publikums standen Sieger und Reservesieger fest.

Champion wurde Tobias Blaschke und Reservechampion Max Radke.  Mit einem riesigen Beifall wurden sie für ihren Einsatz und gezeigte Leistung belohnt.

An dieser Stelle auch an alle anderen Teilnehmer einen herzlichen Glückwunsch für ihre gezeigten Leistungen, macht alle weiter so.

Ebenso eine Tradition in Altmittweida ist der Gruppenwettbewerb. An den Start gingen sechs Gruppen zu je drei Teilnehmern. Das Ziel des Gruppenwettbewerbes ist es im Team zu arbeiten. Jede Gruppe muss sich harmonisch, ausgeglichen und möglichst im gleichen Tempo präsentieren. Da das Vorführviereck größenmäßig begrenzt war, musste in zwei Klassen gelaufen werden. Letztendlich wurde die Gruppe von der Agrargenossenschaft Hainichen-Pappendorf e.G. Beste vor der Gruppe vom Betrieb G&W Blaschke aus Neuhausen.

Abschließend möchten wir uns bedanken bei allen Sponsoren des Wettbewerbes und des Erntedankfestes. Sie ermöglichten uns die Durchführung eines so hervorragenden Wettbewerbes. Weiterhin gilt unser Dank der Arbeitsgruppe Tierschau, die uns all die Jahre mit tatkräftig unterstützen, der Agrargenossenschaft Altmittweida, der MASTERRIND GmbH, der Richterin Maren Schwarze,  den KZKV Hainichen-Mittweida, den Fittern sowie den vielen Helfern hinter den Kulissen.

 

Andreas Fritzsch

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