MASTERRIND GmbH

26. Sept 2022

Zum Jubiläum im Vogtland

30. Sächsische Fleischrindtage

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Zum 30. Mal fand am letzten Samstag im September nun der Sächsische Fleischrindtag statt. In bewährter Form organisierten LfULG, LKV Sachsen und MASTERRIND GmbH den in wechselnden Regionen stattfindenden Informationsaustausch für Fleischrinderzüchter und Mutterkuhhalter. In diesem Jahr war das Vogtland die gastgebende Region. Etwas mehr als 50 Teilnehmer aus der Region und ganz Sachsen trafen sich um 09:15 Uhr zum Vortragsteil mit dem Oberthema „Wohin geht die Reise für uns Mutterkuhhalter“ im Behördenzentrum Plauen. Thematisch wurde in mehreren Vorträgen die Veränderungen durch die GAP und die zukünftigen Fördermöglichkeiten für Mutterkuhhalter von den Referenten des LfULG und des SMEKUL beleuchtet. Diese als Denkanstoß gedachten Vorträge führten nochmal allen Teilnehmern vor Augen, wie wichtig die aktive, einzelbetriebliche und genaue Analyse der Fördermöglichkeiten durch die Betriebsleiter sein wird. Im thematischen zweiten Teil erklärte Dr. Albert Hortmann-Scholten von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in seinem sehr interessanten Vortrag „Steigende Kosten und schwankende Erlöse – Wie meistern Rindfleischerzeuger die ökonomischen Herausforderungen?“ einige Zusammenhänge im Rindfleischmarkt. Abschließend gab es von Seiten der MASTERRIND noch eine kurze Zusammenfassung zu den Bestandsentwicklungen in Sachsen und den Vermarktungsmöglichkeiten.

Nach dem Mittagessen trafen sich die Exkursionsteilnehmer auf dem Betrieb Fleischerzeugung und Landschaftspflege GmbH, Elsterberg am Standort in Losa. Hier stellte Tamara Meck den Betrieb vor und erläuterte einige Details zur Umstellung aus der Milchviehhaltung in die Fleischrinderzucht mit der Rasse Fleckvieh-Simmental. Ziel des Betriebes ist es die aktuelle Kuhzahl von ca. 50 noch weiter aufzustocken, um das Grünland im Betrieb bestmöglich zu nutzen und in Zukunft sowohl weibliche Tiere mit Herdbuch als auch Herdbuch Deckbullen verkaufen zu können. Bei der Rundfahrt zu drei der fünf Herden konnten alle Teilnehmer eine sehr ruhige Herde mit guten Tierqualitäten sehen.

Ein herzlicher Dank geht an alle Referenten und insbesondere an Tamara Meck vom Exkursionsbetrieb.

Das Fachgespräch am Zaun ist fester Bestandteil jeder Exkursion.

Der Atlas-Sohn Anton PP* gehörte Ende 2017 zu den ersten Deckbullen, die vom Betrieb gekauft wurden.

Nachdem es auch im Vogtland wieder „grün“ geworden ist, wartet die Herde mit Bulle Dieter (V. Dixie) auf das Umweiden.